Hunderte Besucher bei „Still Leben“ – Radio 91.2

KreuzviertelHunderte Besucher bei "Still Leben" am 15. September 2014 um 10:24 Uhr

Die Aktion "Still Leben" im Kreuzviertel hat gestern hunderte Besucher angelockt.

Nach dem Erfolg im Jahr 2010 auf der B1 wurde diesmal die Kreuzstraße gesperrt. Auf 600 Metern von der Lindemannstraße bis zur „Hohe Straße“. Insgesamt wurden 240 Tische vermietet, sagte die Vorsitzende der Aktions- und Interessen- Gemeinschaft Kreuzviertel Ute Kersting. Jeder Tisch hatte ein anderes Thema. Neben Privatpersonen waren auch Vereine präsent.

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BVB-Star schaut vorbei: Riesen-Picknick beim Still-Leben im Kreuzviertel – Ruhr Nachrichten

BVB-Star schaut vorbeiRiesen-Picknick beim Still-Leben im Kreuzviertel

DORTMUND Die Kreuzstraße hat es am Sonntag der A40 nachgemacht: Gut 500 Meter lang reihten sich die Biertische aneinander und bildeten das Still-Leben im Kreuzviertel. Eine lange, bunte und abwechslungsreiche Tafel, bei der auch ein BVB-Star vorbeischaute.

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An den Tischen beim Still-Leben wurde gepicknickt und gefeiert. Foto Dieter Menne

Auf der Kreuzstraße fahren am Sonntag keine Autos, sondern Fahrräder, Laufräder, Kinderwagen und Bollerwagen. Die Straße ist zwischen Hohe Straße und Lindemannstraße gesperrt und über 240 Biertische stehen auf der Straße und bilden eine lange Tafel. Wie beim Still-Leben auf der A40 anlässlich der Kulturhauptstadt 2010, nur ein wenig kleiner.

Dortmunds lange Tafel im Kreuzviertel An den Tischen sitzen Familien und Freunde zusammen und essen und trinken. Alle paar Meter riecht es nach anderen Köstlichkeiten, die die Bewohner des Kreuzviertels mit auf die Straße gebracht haben: frische Brötchen, gekochte Eier, selbst gebackenen Kuchen, verschiedene Salate.

Neven Subotic ist dabei

Viele Tische hat die Gemeinschaft auch an verschiedenste Vereine, Gruppen und Parteien vermietet, die sich in ihrem Stadtteil vorstellen wollen. So laufen unter anderem die Star Wars Fans Dortmund durch die Straße, verkleidet als Darth Vader und Co.

Der Chor „Hömma“ singt an seinem Tisch Lieder über das Ruhrgebiet und der BVB-Fanclub Sonnenkönige lädt zum Dosenwerfen der Bundesliga-Konkurrenz ein. Und auch ein prominenter Fußballer schaut vorbei: Innenverteidiger Neven Subotic kam zum Still-Leben, an den Ort, wo er 2011 ausgiebig die Meisterschaft des BVB gefeiert hatte. Beim Fest konnte man an einem Tisch auch für seine Stiftung spenden.

Lebhaft und Abwechslungsreich

Überall entlang der Tafel tanzen Leute auf der Straße, turnen, spielen und unterhalten sich. Still ist es beim Still-Leben im Kreuzviertel somit nicht, sondern sehr bunt, lebhaft und abwechslungsreich. Eine lange Tafel, viele Hundert Menschen, jede Menge Essen und Trinken und laut Polizei keine Verkehrsbehinderungen. Ein Straßenfest wie ein Still-Leben: irgendwie simpel und doch sehr interessant und spannend.

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BI informiert: Museumsretter beim Stillleben – Dortmund-City – lokalkompass.de

BI informiert: Museumsretter beim Stillleben

Mit einer Postkarte wirbt die Bürgerinitiative für ihr Anliegen. (Foto: Suski/Liese)

Die Bürgerinitiative „Rettet das ehemalige Museum am Ostwall“macht mit beim Stillleben im Kreuzviertel und ist mit ihrem Tisch Nr.132 zwischen  der Liebigstr. und der Redtenbacherstr. platziert.

Seit mehr als einem Jahr setzt sich die Bürgerinitiative für den Erhalt des Hauses ein. Mehr als 8000 Unterschriften wurden gesammelt und viele Briefen und Eingaben an den Rat der Stadt und andere Verantwortliche geschrieben.

Die regionalen und überregionalen Medien haben wieder und wieder berichtet. Langsam und vorsichtig kommt Bewegung in die Sache. „Weil wir gegen Betonköpfe und Windmühlenflügel antreten müssen, trägt unser Tisch den Namen: Himmelsrichtungen wieder herstellen“, eklärt die Kabarettistin Uta Rotermund.

Die Bürgerinitiative freut sich auf Besucher und informiert gerne über den neuesten Stand der Dinge, denn aus der Bürgerinitiative soll ein Verein werden, der engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter sucht, um das Museum erhalten zu können.

Weitere Infos über die Arbeit der Bürgerinitiative finden sich bei Facebook unter „Rettet das ehemalige Museum am Ostwall“ und im Internet unter http://rettet-das-ostwall-museum.jimdo.com.

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Das „Stillleben“ in klein – Dortmund-City – lokalkompass.de

Das „Stillleben“ in klein

Das große Stillleben auf der A40 bekommt jetzt einen kleinen Ableger: im Dortmunder Kreuzviertel. (Foto: Michalak)

Die Aktion auf der A40 war im KulturhauptstadtJahr 2010 ein voller Erfolg:

Tausende kamen zur ruhrgebietsweit gesperrten Autobahn, um zu feiern und zu gucken. Nachbarschaften, Initiativen und Vereine stellten sich und ihre Arbeit vor.

Jetzt gibt es eine Neuauflage des Stilllebens, wenn auch mehrere Nummern kleiner: Die Kreuzstraße wird am Sonntag komplett gesperrt, um Platz für ein kilometerlanges Picknick mit 240 Tischen zu machen. Auch hier konnten Initiativen und Vereine Tische mieten, um ihre Arbeit vorzustellen. Organisiert wurde die Aktion von der AIG Kreuzviertel.

Beteiligt sind unter anderem: Die Eisadler, der Kunstverein, Amnesty International, die Bürgerinitiative zur Rettung des Alten Museums am Ostwall, die Swingtänzer von Lindy Pott, der Lions Club Dortmund Union, der Chor Hömma und viele mehr. Die Aktion läuft von 11 bis 18 Uhr.

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Nach Riesen-Picknick auf A40: Kreuzviertel stellt eigenes „Still-Leben“ auf die Beine – Ruhr Nachrichten

Von Kevin Kindel
Nach Riesen-Picknick auf A40Kreuzviertel stellt eigenes "Still-Leben" auf die Beine

DORTMUND Dortmund kriegt ein neues "Still-Leben". Als das Ruhrgebiet Europas Kulturhauptstadt war, war der gesperrte Ruhrschnellweg eines der spektakulärsten Projekte. Am 14. September gibt es jetzt eine Fortsetzung im Kleinen: mit dem "Still-Leben im Kreuzviertel".

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Das große Vorbild: Für das Riesen-Picknick "Still-Leben" wurde im Kulturhauptstadt-Jahr die A40 gesperrt. Eine Mini-Version von dem Spektakel plant nun das Kreuzviertel. Archivfoto: Stephan Schütze

Am 14. September wird die Kreuzstraße gesperrt. An 20 Tischen kann dann gepicknickt werden. Foto: Kevin Kindel

Die Organisatoren haben für das Foto schon einmal die ersten Tische an den Straßenrand gestellt. Foto: Kevin Kindel

Mehr als 500 Meter ist der gesperrte Abschnitt lang, von der Hohen Straße bis zur Lindemannstraße. 240 Tische und doppelt so viele Bänke baut die Aktions- und Interessengemeinschaft Kreuzviertel, kurz AIG, dort auf. Das Programm sollen aber die Gäste übernehmen. „Die Besucher sollen die Tische und das Drumherum komplett selbst gestalten“, erklärt Olaf Averbeck von der AIG. Man hofft auf eine Eigendynamik des Festes.

Bei dem Projekt handle es sich ausdrücklich nicht um eine Veranstaltung für das Gewerbe, Verkaufsstände sind verboten. Private Grüppchen, Vereine, Jugendgruppen oder andere Organisationen sollen sich angesprochen fühlen, die Tische auf der stillgelegten Kreuzstraße zu gestalten. Sport- oder Kulturvereine dürfen sich und ihre Arbeit dabei aber gerne dabei präsentieren.

Still-Leben auf der Kreuzstraße auf einer größeren Karte anzeigen

30 Euro kostet die Miete für den Tag, damit die AIG ihre Kosten decken kann. „Wir kümmern uns unter anderem um die Genehmigungen, den Sicherheitsdienst und die Toilettenwagen. Insgesamt gehen wir mit rund 8000 Euro in Vorkasse“, erklärt Michael Meyer. Diese Kosten müssen durch die Tischvermietung, Spenden und mögliche Sponsoren wieder reinkommen.

Meyer selbst hat schon ordentlich die Werbetrommel gerührt: Der Chor, in dem er sich engagiert, habe bereits 20 Personen angemeldet und wird drei bis vier Tische in Beschlag nehmen. „Dann könnten wir auch singen und für ein wenig Rahmenprogramm sorgen.“Weil die Teilnehmer das Fest selbst mitgestalten können, wird der Tag auch für die Organisatoren eine kleine Wundertüte. Fest steht schon jetzt, dass der Lions-Club einen Bierwagen bewirten will: Die Erlöse daraus sollen dann an die Kindergärten im Kreuzviertel gehen.

Infos und AnmeldungTischreservierung bei der AIG Kreuzviertel

Sierau-Plan von 2011'Still-Leben - Teil II' in der Innenstadt

Rückblick 2010Das war das Still-Leben auf der A40

via Nach Riesen-Picknick auf A40: Kreuzviertel stellt eigenes "Still-Leben" auf die Beine - Ruhr Nachrichten.